Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM – stromsparender Mini-Computer für Docker, Home Assistant, Pi-hole & Homelab-Projekte. BCM2712 Quad-Core, PCIe 2.0, 4K-Output.
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| CPU | 4× ARM Cortex-A76, 64-bit, bis 2,4 GHz |
|---|---|
| GPU | VideoCore VII, OpenGL ES 3.1, Vulkan 1.3 |
| RAM | 8 GB LPDDR4X-4267 SDRAM (onboard, nicht erweiterbar) |
|---|
| USB | 2× USB 3.0 (5 Gb/s simultan), 2× USB 2.0 |
|---|
| Leistungsaufnahme | ca. 5–8 W idle, ~12 W unter Last |
|---|---|
| Abmessungen | 85 x 56 x 17 mm (L × B × H, Board) |
| Gewicht | ca. 46 g |
| Modell | Raspberry Pi 5 |
| EAN | 5056561803326 |
|---|---|
| SoC | Broadcom BCM2712 |
| Storage | 1× microSD-Slot (SDR104 High-Speed) |
| Erweiterung | 1× PCIe 2.0 x1 (über M.2 HAT+ nutzbar) |
| Netzwerk LAN | 1× Gigabit-Ethernet (PoE+ via HAT) |
| WLAN | Dual-Band 2,4 / 5,0 GHz IEEE 802.11ac (Wi-Fi 5) |
| Bluetooth | Bluetooth 5.0 / BLE |
| Display-Output | 2× Micro-HDMI (bis 4Kp60, HDR) |
| Kamera / Display | 2× 4-Lane MIPI CSI/DSI (umschaltbar) |
| GPIO | 40-Pin Header (kompatibel zu Pi 4) |
| Sonstiges | Power-Button, RTC mit Batterie-Anschluss, UART-Debug-Header |
| Stromversorgung | USB-C PD, 5 V / 5 A (27 W Netzteil empfohlen) |
| Getestetes OS | Raspberry Pi OS (Debian 13 Trixie), Kernel 6.18, Desktop (labwc/Wayland) |
| Test-Konfiguration Storage | 2× Samsung NVMe an ASM1182e-Gen2-Switch, je PCIe 2.0 x1 – Boot von NVMe |
| CPU-Temperatur (Test) | 48,8 °C Idle / 51 °C unter Last (kein Throttling, aktive Kühlung) |
| PCIe-Anbindung (gemessen) | PCIe 2.0 x1 (5,0 GT/s) – begrenzt NVMe auf ~452 MB/s seq. |
Der Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM ist die aktuelle Generation des bekanntesten Einplatinen-Computers und der ideale Einstieg in eigene Server-, Smart-Home- und Container-Projekte zu Hause. Mit dem Broadcom BCM2712 (4 Kerne ARM Cortex-A76, bis 2,4 GHz) liefert der Pi 5 rund die zwei- bis dreifache Rechenleistung gegenüber dem Vorgänger Pi 4 – genug für mehrere Docker-Container, einen kleinen Webserver, Pi-hole, Home Assistant oder einen Mediaplayer im Dauerbetrieb.
Neu gegenüber dem Pi 4 ist der hauseigene RP1-I/O-Controller, der die beiden USB-3.0-Ports mit voller Bandbreite parallel bedient, sowie eine PCIe-2.0-x1-Schnittstelle – darüber lässt sich per offiziellem M.2-HAT eine NVMe-SSD anschließen, was Bootzeit und Storage-Performance gegenüber einer microSD-Karte deutlich verbessert. Zwei Micro-HDMI-Ausgänge mit 4Kp60 (HDR), Gigabit-Ethernet, Wi-Fi 5 Dual-Band und Bluetooth 5.0 sind onboard, ebenso ein 40-Pin-GPIO-Header, eine RTC mit Akku-Anschluss und ein dedizierter Power-Button. Mit einer Leistungsaufnahme von typisch 5–8 W, unter Volllast rund 12 W, ist der Pi 5 einer der stromsparendsten 24/7-Server, die man zu Hause betreiben kann – perfekt für alle, die kein Tiny-PC-Setup, sondern eine kompakte, leise und günstige Plattform für Bastel- und Selfhosting-Projekte suchen.
Testaufbau: Dieser Pi 5 steckt bei mir im Pironman 5 Pro Max – daher der Boot von NVMe (2× SSD am PCIe-2.0-Gen2-Switch) und die niedrigen Temperaturen: unter Volllast nur ~54 °C, kein Throttling.
Passende SSD gesucht? In unserem Ratgeber Welche günstige NVMe für den Raspberry Pi erklären wir, warum die billige PCIe-4.0-SSD hier die klügere Wahl ist.
Der Pi 5 ist mit 8 GB RAM und vier ARM-Cortex-A76-Kernen perfekt für Docker geeignet. Auf Raspberry Pi OS (64 Bit) oder einem schlanken Debian/Ubuntu lässt sich Docker mit dem offiziellen Convenience-Skript in wenigen Minuten installieren. Über Docker Compose kannst du ganze Stacks deklarativ in einer einzigen docker-compose.yml definieren – z. B. einen Reverse Proxy wie Traefik oder Nginx Proxy Manager, dazu Pi-hole, Vaultwarden, Uptime Kuma, Portainer und Home Assistant Container parallel auf einem Gerät. Dank der PCIe-2.0-Schnittstelle lässt sich per M.2-HAT eine NVMe-SSD anschließen, die nicht nur den Boot beschleunigt, sondern auch deutlich mehr Schreib-IOPS liefert als jede microSD-Karte – wichtig, sobald mehrere Container parallel Datenbanken (SQLite, MariaDB, InfluxDB) schreiben. Für Einsteiger empfiehlt sich Portainer als Web-UI: Container-Logs, Volumes, Netzwerke und Updates lassen sich darüber bequem per Browser verwalten, ohne jedes Mal auf die Kommandozeile zu wechseln.
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