TP-Link TL-SG105: 5-Port-Gigabit-Switch fürs Heimnetz. Metallgehäuse, lüfterlos, 2,5 W, Plug-and-play hinter FritzBox & Speedport. Der günstige Klassiker – wann er reicht und wann du einen managed Switch brauchst.
Produktbeschreibung
Der TP-Link TL-SG105 ist eines dieser Geräte, die man einmal kauft, einsteckt und dann jahrelang vergisst – und genau das ist das größte Kompliment, das man einem Switch machen kann. Wenn hinter deiner FritzBox, deinem Speedport oder einem anderen Router die LAN-Ports ausgehen, ist das für unter 15 Euro die unkomplizierteste Lösung, die es gibt.
Warum er so beliebt ist
Fünf Gigabit-Ports, ein Metallgehäuse statt klapprigem Plastik, komplett lüfterlos und damit lautlos, und ein Stromverbrauch von gerade mal 2,5 Watt – das ist im Dauerbetrieb über ein Jahr kaum ein Euro. Es gibt nichts zu konfigurieren: Kabel rein, fertig. Kein Menü, keine IP, keine App. Für den Klassiker – Fernseher, Konsole, NAS und PC in einem Raum zusammenführen und mit einem einzigen Kabel zum Router – gibt es schlicht keinen Grund, mehr auszugeben.
Wo die Grenze liegt – und wann du mehr brauchst
Zwei Dinge kann der SG105 bewusst nicht, und das solltest du vor dem Kauf wissen. Erstens ist er unmanaged: keine VLANs, kein QoS, keine Management-Oberfläche. Willst du dein Netz in getrennte Bereiche aufteilen (etwa ein isoliertes Gäste- oder IoT-Netz), brauchst du mindestens den TL-SG108E (Easy Smart mit VLANs) oder einen richtigen managed Switch. Zweitens ist er reines Gigabit: Wenn du bereits Geräte mit 2,5 Gbit/s hast – moderne NAS, Mainboards, Mini-PCs – wäre er der Flaschenhals, und du solltest gleich zu einem 2,5G-Switch greifen.
Mein Fazit
Für den einfachen Zweck „mehr Ports, muss einfach laufen" ist der TL-SG105 unschlagbar günstig und zuverlässig. Ich würde ihn immer dann empfehlen, wenn du keine VLANs brauchst und deine Geräte ohnehin nur Gigabit sprechen. Sobald aber „Netzwerk segmentieren" oder „2,5 Gigabit" ins Spiel kommt, ist das falsch gespart – dann lieber einmal richtig.
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