UGREEN DXP4800 Pro 4-Bay NAS Front Vorne

UGREEN DXP4800 Pro 4-Bay NAS

UGREEN NASync DXP4800 Pro im Überblick: Intel Core i3-1315U, bis 96 GB DDR5, 10GbE, 2× NVMe (PCIe 4.0), bis 144 TB. Das stärkste 4-Bay der Serie – für wen es sich gegen das DXP4800 Plus und Synology lohnt.

Getestet & bewertet von Dennis Schröder · Zuletzt aktualisiert: 14.08.2026

ab 675,00 € (inkl. MwSt.)
Amazon * Produkt Highlight: 2x NVMe M.2 Slots H64 Bewertung: 1

Produktbeschreibung

Das UGREEN NASync DXP4800 Pro ist das Topmodell der 4-Bay-Reihe, und der Unterschied zum bekannteren DXP4800 Plus steckt vor allem im Prozessor: Statt des Pentium Gold sitzt hier ein Intel Core i3-1315U (6 Kerne, 8 Threads) der 13. Generation. Das klingt nach einem kleinen Sprung, ist in der Praxis aber genau der Unterschied zwischen „NAS, das Dateien ablegt" und „NAS, das nebenbei einen Medienserver, ein paar Container und eine VM stemmt".

Wofür die stärkere CPU wirklich zählt

Zwei Szenarien profitieren spürbar. Erstens Hardware-Transkodierung: Die modernere Intel-iGPU rechnet 4K-Streams für Plex oder Jellyfin in Echtzeit um, ohne dass die CPU in die Knie geht – wichtig, sobald mehrere Leute gleichzeitig streamen. Zweitens Docker und VMs: Die zusätzlichen Kerne geben dir Luft, um einen Stack aus Nextcloud, Datenbank, Reverse-Proxy und dem einen oder anderen Dienst laufen zu lassen, ohne dass alles zäh wird. Für ein reines Datengrab wäre der i3 überdimensioniert – für ein aktives Homelab-NAS ist er goldrichtig.

Speicher und Anbindung

Vier SATA-Einschübe (3,5″/2,5″) plus zwei M.2-NVMe-Slots mit PCIe 4.0 ergeben zusammen bis zu 144 TB. Die NVMe-Slots kannst du als schnellen Lese-Cache vor das HDD-RAID hängen oder als eigenständigen Flash-Pool für VMs und Datenbanken nutzen – Letzteres bringt in der Praxis oft mehr. Ans Netz geht es mit 10 Gbit/s + 2,5 Gbit/s, und genau dafür lohnt sich der NVMe-Cache erst richtig: Ohne schnelle SSDs bremsen dich die drehenden Platten aus, bevor die 10-Gigabit-Leitung ausgereizt ist.

Der RAM-Tipp und die ehrlichen Grenzen

Ab Werk stecken nur 8 GB DDR5 drin – für ZFS, Docker und VMs ist das die erste Investition, die ich machen würde. Über die zwei SO-DIMM-Slots geht es bis 96 GB; welche Module passen, haben wir im UGREEN-RAM-Ratgeber zusammengetragen. Und die Wahrheit zum Betriebssystem: UGOS Pro ist gut nutzbar und wird schnell besser, aber es ist jünger als Synologys DSM – bei App-Ökosystem und Feinschliff merkst du das noch. Wer ein absolut ausgereiftes, sorgenfreies OS will, zahlt bei Synology drauf und bekommt schwächere Hardware. Wer bereit ist, ein junges, aber offenes System zu nutzen (voller Docker- und VM-Support, x86), bekommt beim DXP4800 Pro deutlich mehr Rechenleistung fürs Geld.

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Messwerte // Leistungsdaten // Tests // Weitere Produktinformationen

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Messwerte / Leistungsdaten / Tests

Angaben vom Hersteller zu den Leistungsdaten
Maximale Kapazität (TB)
144,00 / 200,00 TB
144,00 / TB

Produktdetails

  • CPU: Intel Core i3-1315U (6 Kerne, 8 Threads, bis 4,5 GHz)
  • RAM: 8 GB DDR5 SO-DIMM
  • Laufwerke: 4x 2.5" oder 4x 3.5"
  • M.2 Steckplatz / NVMe: 2x M.2 2280 NVMe (PCIe 4.0)
  • Ethernet: 1x 10 Gbit/s RJ45, 1x 2,5 Gbit/s RJ45
  • USB: 2x USB 2.0 Type-A, 1x USB-A 3.2 Gen2 (10 Gbit/s), 1x USB-A 3.2 Gen1 (5 Gbit/s), 1x USB-C 3.2 Gen2 (10 Gbit/s)
  • HDMI: HDMI 2.1 (TMDS)
  • SD-Karte: SD 4.0
  • GPU: Intel® UHD Graphics (64 EU)
  • RAID: RAID 0/1/5/6/10/JBOD/Basic
  • Lüfter: 1x 140mm Lüfter
  • Abmessungen: 178 x 178 x 257,5 mm (H × B × T)
  • Systemspeicher: 128 GB SSD
  • Betriebssystem: UGOS Pro
  • Gewicht: 3,9 kg
  • Garantie: 2 Jahre